Böschungs- und Baugrundstabilisierung


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Der Bereich Böschungs- und Baugrundstabilisierung hat eine lange Tradition in unserem Unternehmen.

Neben der Wiederherstellung des ökologischen Gleichgewichtes und der Schaffung eines lebenswerten Umfeldes kommt der Beseitigung von Gefahrenpotentialen eine große Bedeutung im Rahmen der Sanierung von Tagebaurestlöchern bzw. ehemals bergbaulich genutzter Flächen zu. Mit der Sanierung ehemaliger Tagebaue ergibt sich die einmalige Chance zur aktiven Gestaltung einer ganzen Region.

Hervorgegangen aus der Sanierung von Alt-Tagebauen bieten wir diese Leistungen und Erfahrungen auch außerhalb der Bergbausanierung an.

Erdbau

Aufgrund der Größe der zu bearbeitenden Gebiete müssen im Rahmen der Neugestaltung von Kippenflächen und Restlöchern umfangreiche Massenbewegungen durchgeführt werden. Dabei werden die in den Alt-Tagebauen vorhandenen Großgeräte eingesetzt, ohne die eine Bearbeitung der entstandenen Restlöcher und Kippenflächen kaum möglich wäre.
Neben den Großgeräten setzen wir auch mobile Erdbautechnik ein. Speziell für das Aufschütten von Dämmen, Trassen und industriellen Absetzanlagen erfolgt der Transport von Erdmassen mittels mobiler Technik. Weitere Einsatzgiebete sind die Stabilisierung des Untergrundes für Großgeräte sowie maßgerechte Auferdungen zur Schaffung landwirtschaftlich nutzbarer Flächen.
Seit 1996 wurden von der SGL mehr als 110 Mio. m³ Erde bewegt.

Böschungssanierung

Abraumkippen und Tagebaurestlöcher sind die offensichtlichsten Folgen des Tagebaubetriebs. Die Wiederherstellung dieser Flächen ist jedoch mit einer Reihe von Problemen behaftet, zu deren Lösung detaillierte Fachkenntnisse zum geologischen Aufbau des Untergrundes notwendig sind.
Bei der Verfüllung bzw. Aufschüttung mit den in der Lausitz hauptsächlich vorhandenen gleichförmigen Sanden entstehen lockere geologische Strukturen, die beim Wiederanstieg des vormals abgesenkten Grundwasserpegels zur Verflüssigung neigen. Die Folge dieses Festigkeitsverlustes sind großflächige Rutschungen, bei denen das Sand-Wasser-Gemisch in den Tagebaurestsee fließt.
Zur Beseitigung von Gefahren müssen gefährdete Böschungen im Rahmen von Sanierungsmaßnahmen stabilisiert werden, wobei unterschiedliche Verdichtungsverfahren zum Einsatz kommen:

  • Rütteldruckverdichtung (RDV)
  • Rüttelstopfverdichtung (RSV)
  • dynamische Intensivverdichtung

Sicherheit ist oberstes Gebot bei der Sanierung von Kippen und Böschungen. Aus diesem Grund ist eine kontinuierliche Überwachung der Stabilisierungsmaßnahmen dringend erforderlich. Bodenmechanische Begleituntersuchungen wie Ramm-, Druck- und Kombinationssondierungen sowie Porenwasserdruck- und Schwinggeschwindigkeitsmessungen sind geeignete Verfahren zur Überprüfung der künstlich erzeugten Stabilität.
Die langjährigen Erfahrungen aus der Sanierung von ehemaligen Bergbauflächen versetzt uns in die Lage, auch komplexe Stabilisierungsmaßnahmen außerhalb der Bergbausanierung durchzuführen.


01.04.2016